Schwarz-Weiß-Bild von Marilyn Monroe, im Pop-Art-Stil mit Farbspritzern auf Kunststofffolien dargestellt.
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Marilyns von Andy Warhol

Marilyns von Andy Warhol

A

Arthur

Historische Kuration

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Andy Warhols Marilyns sind eine Reihe ikonischer Gemälde, die die Schauspielerin Marilyn Monroe darstellen.

Warhol schuf diese Werke nach Monroes Tod 1962, eine tiefgründige Auseinandersetzung mit der Promi-Kultur und der menschlichen Sterblichkeit.

Bekannt sind die Bilder für ihre Massenreproduktion und den Einsatz der Siebdrucktechnik; ein unverwechselbares Merkmal von Warhols Schaffen.

Die „Marilyns“-Serie

Die „Marilyns“-Serie gilt als Höhepunkt in Warhols Karriere und als Meilenstein der Pop-Art-Bewegung.

In den 1960er Jahren fertigte der amerikanische Künstler Andy Warhol eine Reihe von „massenproduzierten“ Bildern an, basierend auf Fotografien von Ikonen wie Marilyn Monroe, Elvis Presley und Jackie Onassis.

Marilyns Porträt? Zweifellos eines der bekanntesten und am häufigsten reproduzierten Werke der gesamten Kunstgeschichte.

Obwohl Andy und Marilyn sich nie persönlich begegneten, verewigte er sie mit seinem wichtigsten Porträt, einem bleibenden Denkmal, in dem Künstler und Muse zu einer Einheit verschmelzen: Stern, Mythos und Legende.

Andy Warhols Marilyns – Porträt von Marilyn Monroe

Anlässlich Marilyn Monroes tragischem Tod im August 1962 nutzte Warhol dieses Bild für seine Siebdrucke. Es handelte sich um ein Werbefoto, das Gene Korman 1953 für den Film Niagara erstellt hatte.

Die Leinwand wird mittels eines fotografischen Verfahrens präpariert. Anschließend werden Farben verschiedener Töne mit einem Rakel durch das Sieb auf die Leinwand gepresst. Zunächst empfingen viele Betrachter diese ungewöhnliche Verbindung von Kunst und Warenwelt mit geringer Begeisterung.

Andy  faszinierten stets morbide Konzepte. Dennoch, manchmal wirkten die Resultate verblüffend schön; man denke an die leuchtenden, farbintensiven Bilder Marilyn Monroes. Jene Marilyn-Leinwände sind frühe Beispiele seiner Siebdruckarbeiten.

Warhol  erläutert dazu:

Im August '62 begann ich mit dem Siebdruck. Ich wollte etwas Kräftigeres, das mehr Fließbandeffekt bot. Beim Siebdruck wählt man ein Foto, bläst es auf, überträgt es mit Klebstoff auf Seide und streicht dann Farbe darüber, sodass die Farbe durch die Seide, aber nicht durch den Klebstoff dringt. So erhält man immer dasselbe Bild, jedes Mal leicht anders. Es war alles so simpel, schnell und riskant. Ich war begeistert davon. Als Marilyn Monroe in jenem Monat starb, hatte ich die Idee, Leinwände ihres wunderschönen Gesichts zu fertigen – die allerersten Marilyns...

Andy Warhols Marilyns – zwanzig Marilyns


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