
Sebastião Salgado: Biografie und Werk: Das Salz der Erde, Preise und Galerie des Einflusses
Sebastião Salgado ist ein bedeutender Fotograf, der durch seine Arbeiten über die menschliche Erfahrung und die Natur bekannt geworden ist. Sein Dokumentarfilm 'Das Salz der Erde' und seine Fotogalerie haben ihn zu einem der wichtigsten Fotografen unserer Zeit gemacht.
Artikelindex
Im Jahr 2014 drehte Sebastião Salgado zusammen mit seinem Sohn Juliano und dem deutschen Regisseur Win Wenders den Dokumentarfilm 'Das Salz der Erde', der sein Leben als Fotograf porträtiert. Der Film wurde für den Oscar als bester Dokumentarfilm nominiert und erhielt zahlreiche Preise.
Sebastião Salgados Karriere umfasst bereits mehr als 50 Jahre und ist geprägt von großen Erfolgen und Anerkennungen. Zu den Preisen, die er erhalten hat, gehören der World Press Photo (Niederlande, 1985), der Oscar Barnack (Deutschland, 1985 und 1992), der Erna-und-Victor-Hasselblad-Preis (Schweden, 1989) und der Preis für Fotojournalismus des International Center of Photography (USA, 1990).
Das Ehepaar Sebastião und Lélia Salgado lebt seit seinem Exil 1969 in Paris. Seine Frau ist nicht nur seine Lebensgefährtin, sondern auch seine Partnerin in der Fotografie und der Kunst und kuratiert seine Projekte.
„Man fotografiert nicht mit der Kamera, man fotografiert mit der ganzen Kultur.“
„Frankreich ist mir sehr wichtig. Ich habe mehr Zeit hier verbracht als in Brasilien, meiner Heimat, meiner Wurzel. Die Kombination aus beiden Ländern hat mich zu dem gemacht, was ich heute bin.“
GALERIE Einiger Arbeiten
Seine Fotos, die immer in Schwarz-Weiß gehalten sind, zeigen starke und eindringliche Bilder, manche davon sehr traurig, die uns zum Nachdenken über die Ungerechtigkeiten und Ungleichheiten in der Welt anregen. Gleichzeitig kann man die Genialität dieses großen Fotografen bewundern, der in der Lage ist, das zu sehen und zu fotografieren, was die Welt nicht sehen will.






„Kaffee ist das tägliche Brot von etwa 25 Millionen Menschen in 42 Ländern. Und für diese Menschen, die Besitzer von kleinen Betrieben und Arbeiter auf großen Plantagen, habe ich meine Aufmerksamkeit darauf gerichtet, sie in Lateinamerika, Afrika und Asien zu fotografieren. Für diese Arbeiter ist Kaffee und Leben untrennbar. Und so war es schon seit Jahrhunderten, über Generationen hinweg. Kaffee bestimmt die Jahreszeiten, den Rhythmus der Arbeit, ihr Einkommen, ihr Wohlbefinden“ - Sebastião Salgado


„Die Porträts von Sebastião Salgado zeigen uns ein vielfältiges Bild des menschlichen Leidens. Sie sind von einer brutalen Offenheit, diese Bilder von Hunger und Elend, und dennoch haben sie Respekt und Scham. Es hat nichts mit dem Tourismus des Elends zu tun…“









