
Alberto da Veiga Guignard: Biografie und Werk – Technik und Hauptwerke im Fokus
Ein tiefer Einblick in Leben und Schaffen Alberto da Veiga Guignards, eines brasilianischen Meisters, dessen unverwechselbare Technik und beeindruckende Werke die nationale Kunstgeschichte prägten.
Alberto da Veiga Guignard, ein brasilianischer Künstler, hinterließ in der Geschichte der nationalen Kunst einen unauslöschlichen Eindruck.
Klassisch ausgebildet, doch tief mit den modernen europäischen Kunstströmungen vertraut, entwickelte und verfeinerte Guignard einen ganz eigenen, unverwechselbaren Stil in seinen Zeichnungen, Linienführungen und Gemälden.
Er galt als meisterhafter Porträtist. Sein Œuvre ist bis heute nicht vollständig katalogisiert, doch man schätzt über 700 Porträts und insgesamt mehr als 2.000 Werke, die im Laufe seiner Karriere entstanden sind.
Wie Portinari war Guignard ein leidenschaftlicher Maler, der unaufhörlich arbeitete. Seine Bilder offenbaren einen Lyrismus, der in der brasilianischen Moderne unvergleichlich ist.
Seine Landschaften schweben oft, als hätte die Kunst den Augenblick eingefangen, da die Dinge entstehen, noch ehe sie ihren festen Platz im Bildgefüge finden.
Darüber hinaus schuf Guignard Werke mit ganz eigenem Duktus, wie Os Noivos (Die Brautleute) und Festa em Família (Familienfest), die von Arabesken und weiteren Motiven nur so strotzen.
Die Hinrichtung des Tiradentes
Dieses Werk wurde Guignard vom damaligen Präsidenten der Republik, Juscelino Kubitschek, in Auftrag gegeben.
Das Bild zeigt den unverwechselbaren Stil des Meisters: seine „imaginierten Landschaften“ bilden den Hintergrund jener historischen Szene, die Joaquim José da Silva Xavier – besser bekannt als Tiradentes – in den Tod am Galgen führte.
Gegen Ende seines Schaffens malte Guignard die „imaginierten Landschaften“.
Dort wendet sich seine Palette einem weißlichen Grau zu, in dem alles zu schweben scheint, ohne festen Grund oder sicheren Halt.
Weder Wege, geografische Besonderheiten noch klare Distanzen sind auszumachen.
Alberto da Veiga Guignard und sein Werk:

Guignard war zweifellos ein Künstler seiner Zeit, doch besaß er eine ganz eigentümliche Technik.
Klassisch geschult, aber durch seine jahrelange Auseinandersetzung mit den modernen Strömungen der europäischen Kunst persönlich geprägt, entwickelte und verfeinerte er einen unverkennbaren Stil in seinen Zeichnungen, Linienführungen und Gemälden. Dieser machte ihn bereits kurz nach seiner Rückkehr nach Brasilien im Jahr 1929 in der Kunst- und Akademikerwelt bekannt und sogar beneidet.
Guignard war ein Porträtist von Rang.
Sein Œuvre ist bis heute nicht vollständig erfasst; man schätzt über 700 Porträts und mehr als 2.000 Werke insgesamt.
Er war ein leidenschaftlicher Schöpfer, ähnlich Portinari, und malte unaufhörlich.
In seinen Selbstporträts thematisierte er offen den angeborenen Defekt seiner Hasenscharte, den er im Laufe seines Lebens akzeptierte und mit dem er zu leben lernte.

Die Hinrichtung des Tiradentes – Ein Auftragswerk für Guignard vom damaligen Präsidenten der Republik, Juscelino Kubitschek.



In Guignards Werk begegnen wir einem Lyrismus, der in unserer Moderne einzigartig ist.
Seine Landschaften scheinen oft zu schweben, als fange die Kunst den Augenblick ein, da die Dinge entstehen, noch ehe sie ihren endgültigen Platz im Bild finden.

Os Noivos (Die Brautleute). Alberto da Veiga Guignard. 1927
Guignard war ein Porträtist von Rang.
Guignard war ein Porträtist von Rang.
Guignard war ein Porträtist von Rang.









