
Fernando Botero: Biografie und Werk: Das Universum des Boterismo in Malerei und Skulptur
Fernando Botero: Biografie und Werk: Das Universum des Boterismo in Malerei und Skulptur
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Fernando Botero, ein Name, der in Lateinamerika wie kaum ein anderer Künstler strahlt, fesselt das Auge mit seinen unverkennbaren Gemälden und Skulpturen, die pralle Formen und übertriebene Volumina feiern.

Sein Oeuvre? Eine gigantische Sammlung: annähernd dreitausend Gemälde, über zweihundert Skulpturen, dazu unzählige Zeichnungen und feinsinnige Aquarelle.
Anfangs spiegelten seine Bilder einen expressionistischen Duktus wider. Doch erst nach Jahren intensiven Lernens und zahlloser Reisen kristallisierte sich der unverwechselbare Stil heraus, der ihn schließlich weltberühmt machte.
Botero präsentierte seine Kunst in über fünfzig Einzelausstellungen rund um den Erdball. Seine Werke erzielen auf dem Kunstmarkt horrende Summen und schmücken Sammlungen in den entlegensten Winkeln unseres Planeten – stets durchdrungen von höchster künstlerischer Güte.
Für seine frühen Schöpfungen holte sich der Künstler Inspiration – über Bücher und Reproduktionen – bei Größen wie dem französischen Maler Paul Gauguin sowie den mexikanischen Meistern Diego Rivera und José Clemente Orozco.
Die unverkennbaren Züge von Boteros Kunst prägten den Begriff „Boterismo“. Es ist eine Welt praller Figuren, immer mit übersteigertem Volumen dargestellt, was mal als scharfe politische Kritik gelesen werden kann, mal als augenzwinkernder Humor.
Wurde der Künstler je darauf angesprochen, warum er „dicke Menschen“ male, konterte er trocken: „Ich male keine dicken Menschen!“.
Fernando Botero: EINE GALERIE AUSGEWÄHLTER GEMÄLDE:





NEUINTERPRETATIONEN BERÜHMTER KUNSTWERKE


Fernando Botero: SKULPTUREN
Seinem Stil der Volumen treu bleibend, bedient er sich auch in seinen Skulpturen dieser Formen, um seine ganz eigene Sicht auf Menschen und ihre Bräuche einzufangen.
Dreiundzwanzig Skulpturen schenkte der Künstler seiner Geburtsstadt Medellín. Dort zieren sie einen öffentlichen Platz, der kurzerhand nach Fernando Botero benannt wurde. Heute ist er einer der begehrtesten Anziehungspunkte der kolumbianischen Metropole.










