
Honoré Daumier: Erbe, letzte Jahre und kommentierte Werke (Teil 3)
Honoré Daumier: Erbe, letzte Jahre und kommentierte Werke (Teil 3)
Artikelindex
Jean-Baptiste-Camille Corot, ein enger Freund, unterstützte ihn 1874 beim Kauf des Hauses in Valmondois.
Corot, ein französischer Maler, prägte Daumiers Schaffen maßgeblich.
Er schuf zahlreiche Gemälde; darunter ist Die Republik, entstanden 1848, besonders hervorzuheben.
GALERIE – KOMMENTIERTE KUNSTWERKE
Daumier wirkte vornehmlich als Illustrator für Zeitungen und Magazine, wobei er politische und soziale Karikaturen schuf, die oft bissig waren und die damalige französische Regierung sowie Gesellschaft scharf kritisierten.
Zudem entstand eine Reihe von Gemälden, viele davon zeigen den Alltag der Pariser und der Arbeiterklasse.

Mutter – Seiner Zeit weit voraus ist die hier dargestellte Mutterschaft; sie ist reiner Expressionismus, ein halbes Jahrhundert bevor diese Bewegung offiziell auf die Bühne trat.

Der Sammler – Daumier schuf hochfeine Aquarelle wie dieses, um einen wachsenden Markt bürgerlicher Sammler anzuziehen.

Der Wagen dritter Klasse – Die Industrialisierung und Urbanisierung, insbesondere deren Auswirkungen auf die Pariser Arbeiterklasse, beeindruckten den Künstler tief; dies wurde fortan ein wiederkehrendes Motiv in seinem Schaffen.

Don Quijote und Sancho Panza – Dieses Werk zeigt die tiefgründige Beziehung zwischen dem fahrenden Ritter und seinem treuen Knappen.

Ein Künstler (Selbstporträt) – Dieses Bild verdeutlicht Daumiers meisterhafte Fähigkeit, sich selbst und seine Zeitgenossen darzustellen.

Am 10. Februar 1879 verstarb Daumier nach einem Schlaganfall, viele Gemälde blieben unvollendet.
Seine Werke bereichern heute Museumssammlungen weltweit; sein Erbe bleibt bedeutsam für alle, die die kulturelle und politische Geschichte Frankreichs verstehen möchten.









