
Pablo Picasso: Die späten Jahre und sein Werk
Eine kurze Zusammenfassung über Pablo Picassos Leben und Werk in seinen späten Jahren.
Pablo Picassos Leben neben Françoise Gilot erstreckte sich bis 1953.
Sie konnte jedoch das parallele Leben, das der Künstler mit Marie-Thérèse Walter führte, sowie die zahlreichen gelegentlichen Affären, die immer wieder ans Licht kamen, nicht ertragen.
Mit unerschütterlicher Entschlossenheit beschloss Françoise, ihn zu verlassen, und nahm ihre Kinder von Antibes mit nach Paris, um Picasso allein zu lassen.
Diese Einsamkeit währte jedoch nicht lange. Das Schicksal hatte andere Pläne für den spanischen Meister.
Nach Françoises Abreise fand der Meister eine neue, entscheidende Muse: Jacqueline Roque.
Die Ankunft von Jacqueline Roque: Eine neue Phase
Jacqueline Roque würde die zweite offizielle Ehefrau von Picasso sein, eine Beziehung, die seine letzten Jahre tiefgreifend prägen würde.
Das erste Treffen fand in der Stadt Vallerius statt, einem charmanten Ort im Süden Frankreichs.
Der Tod von Olga im Jahr 1955 ebnete schließlich den Weg für Picasso, um erneut zu heiraten und die Vereinigung zu legitimieren.
Nach Jahren der intensiven Zusammenarbeit fand die Hochzeitszeremonie 1961 statt.
Wie alle bedeutenden Frauen in seinem Leben verwandelte sich Jacqueline schnell in ein zentrales und wiederkehrendes Thema in seinen Werken.
Picasso malte sie fast obsessiv, indem er die Reduktion der Form, die Vereinfachung der Konturen und eine Farbpalette, Linien und Texturen erforschte, die immer weiter gereinigt wurden.
Das Kunstheiligtum in Mougins
Picasso und Jacqueline teilten ein geräumiges Zuhause in Notre-Dame-de-Vie im Dorf Mougins.
Dieses Haus, gesegnet mit einer atemberaubenden Aussicht auf die Bucht von Cannes, verwandelte sich schnell in ein weites und produktives Atelier.
Dort setzte der Künstler, sogar mit achtzig Jahren, seine unermüdliche und kolossale Produktion von Gemälden und Skulpturen fort.
Picasso würde noch dreizehn Jahre leben, den Tod 'täuschen' und sich mit Wut und Liebe seiner Kunst hingeben.
Ein bedeutender Teil seiner Arbeiten aus dieser Periode würde später dem angesehenen Picasso-Museum in Barcelona gewidmet, das 1963 eröffnet wurde.









