Abstraktes Ölgemälde in Schwarz-Weiß, das eine Kindheitsszene von Yayoi Kusama in einer japanischen Umgebung zeigt, mit geometrischen Elementen und unendlichen Punkten
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Yayoi Kusama: Leben und Werk: Frühe Jahre, Biografie und die Genesis der unendlichen Punkte

Entdecken Sie die Geschichte hinter der japanischen Künstlerin Yayoi Kusama

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Arthur

Historische Kuration

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Yayoi Kusama ist eine japanische Künstlerin, die sich selbst als „obsessive Künstlerin“ bezeichnet und für ihre umfassende Verwendung von Punkten und ihre unendlichen Installationen bekannt ist.

Sie nutzt verschiedene Formen der bildenden Kunst, um sich auszudrücken, und verwendet Malerei, Skulptur, Performance und Installationen in einer Vielzahl von Stilen, darunter Pop Art und Minimalismus.

Biografie von Yayoi Kusama

Yayoi Kusama wurde am 22. März 1929 in der Stadt Matsumoto in Japan geboren, in einer traditionellen Mittelschichtfamilie, die, wie die Künstlerin berichtet, sehr unterdrückend war. Ihre Mutter zerstörte sogar ihre Zeichnungen, aber die Künstlerin erkennt an, dass diese sie vor dem Suizid gerettet haben.

Die Künstlerin leidet seit ihrer Kindheit an Zwangsstörungen und Halluzinationen, und diese psychischen Störungen fanden ihren Ausdruck in ihrer Kunst und der Schaffung einer eigenen visuellen Identität.

Sie erklärte: „Mein erster Besuch bei einem Psychiater, als ich noch ein Kind war, half mir sehr. Mit seiner Unterstützung begann ich, gegen meine Krankheit zu kämpfen, obwohl in meinem Fall die Heilung darin besteht, Kunst auf der Grundlage der Krankheit zu schaffen“.

Die Entwicklung meiner Kreativität war meine Heilung – so erklärt die Künstlerin in einem Interview.

Als eine der größten Figuren der zeitgenössischen Kunst und auch als Modeikone bekannt, überträgt die „Prinzessin der Punkte“, wie sie genannt wird, ihre psychodelischen Formen und Farben, die sie in ihren Halluzinationen sieht, auf Leinwände, Kleidung, Videos, Skulpturen und besonders auf die berühmten Punkte.

Produzieren bedeutet für sie, ihre Ideen in die Tat umzusetzen und am Leben zu bleiben.

Ende der 1950er Jahre begann sie, an einer ihrer bekanntesten Serien zu arbeiten, „Infinity Obsession“ (Unendliche Obsession).

Die Künstlerin erzählt: „In einem Land im Kriegszustand verbrachte ich meine Jugend in Dunkelheit, in einem militärischen Japan. Ich fühlte mich eingeschränkt und suchte nach einem breiteren Raum, einer Welt, in der ich mich ausdrücken und frei fühlen konnte. Deshalb ging ich in die Vereinigten Staaten.“

Die Künstlerin kam 1957 nach New York. Dort traf sie Künstler wie Donald Judd, Joseph Cornell und Andy Warhol. Sie begann, Performances durchzuführen, bei denen nackte Menschen mit ihren unverwechselbaren Punkten bedeckt wurden. Die Idee dahinter war die Freiheit und die Feier der freien Liebe.

Ab den 2000er Jahren begann sie, ihre ersten großen internationalen Ausstellungen zu realisieren, darunter auch in Brasilien mit der Ausstellung „Unendliche Obsession“ in verschiedenen Städten des Landes.

Yayoi Kusama lebte von 1957 bis 1973 in den Vereinigten Staaten, in einer Phase, in der sie das Werk schuf, für das sie am bekanntesten ist. Heute lebt sie bereits seit über 30 Jahren in Japan, auf eigene Initiative, in einer psychiatrischen Einrichtung in Tokyo.

Um den Rest dieser Reise zu verstehen, lesen Sie bitte unseren nächsten Artikel: Yayoi Kusama: Leben und Werk: Immersive Installationen, globale Anerkennung und hervorragende Kollaborationen.



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