
Auguste Renoirs Biografie und Hauptwerke: Sein Vermächtnis, Glanz und ein Werküberblick
Auguste Renoirs Biografie und Hauptwerke: Sein Vermächtnis, Glanz und ein Werküberblick.
„Schmerz vergeht, doch Schönheit bleibt.“
Die Gelassenheit, die dieses Selbstporträt ausstrahlt, offenbart Renoirs offene, ja lebensfrohe Einstellung zum Dasein.

Die letzten dreißig Lebensjahre Renoirs waren eine merkwürdige Melange aus Glanz und Arthritis.
Selbst an den Rollstuhl gefesselt, seine Gelenke zunehmend verformt, weigerte er sich aufzugeben. Stattdessen suchte er nach Wegen: Er ließ sich die Finger an den Pinsel binden, um weiter malen zu können.

Auguste Renoir verstarb am 3. Dezember 1919 im Alter von 78 Jahren in Cagnes-sur-Mer.
Eines seiner berühmtesten Gemälde, Die Badenden, vollendete er nur zwei Tage vor seinem Tod.
Kurz vor seinem Ableben erwarb die französische Regierung eines seiner Werke; es wurde im Louvre ausgestellt. Jenem Louvre, wo der Maler einst unzählige Nachmittage damit verbracht hatte, Meisterwerke zu kopieren.
Obwohl er dem Impressionismus nicht so bedingungslos treu blieb wie ein Monet, wird Renoir stets als einer der Hauptvertreter und Mitbegründer dieser prägenden Bewegung in Erinnerung bleiben. Einer Bewegung, die der modernen Kunst des 20. Jahrhunderts den Weg ebnete.
WERKÜBERSICHT UND BETRACHTUNG EINIGER ARBEITEN
DER CLOWN - Die Welt des Zirkus zog die französischen bildenden Künstler der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts stark in ihren Bann. Sie lehnten die starren, traditionellen Sujets der akademischen Malerei ab.

SEGELBOOTE IN ARGENTEUIL - Ähnlich wie bei La Grenouillère, entstand auch dieses Gemälde, als Renoir in Gesellschaft Monets malte.

ROSA UND BLAU - Alice und Elizabeth Cahen d'Anvers waren die Töchter eines Bankiers.

MÄDCHEN AM KLAVIER - Im letzten Jahrzehnt des 19. Jahrhunderts malte Renoir oft ganze Serien von Bildern, die ein oder zwei Figuren darstellten.










