
Maurits Cornelis Escher: Ikonische Werke, Galerie und das Erbe der Illusionen (Teil 2)
Maurits Cornelis Escher: Ikonische Werke, Galerie und das Erbe der Illusionen (Teil 2)
Auge – Als Escher den Entwurf für dieses Werk zeichnete, schuf er es, indem er sich selbst in einer Spiegelung betrachtete.
Er empfand es als notwendig und nur folgerichtig, jemanden – einen Beobachter, der sich im konvexen Spiegel des Auges reflektiert – darzustellen. Und so beschloss er, zusätzlich einen Totenkopf zu zeichnen.
Er erklärte dazu: „Wir alle sind mit dem Tod konfrontiert, ob es uns gefällt oder nicht.“
Three Worlds (Drei Welten) – Dies ist zweifellos eines seiner populärsten Werke, denn es bietet einen tiefen Einblick in völlig unterschiedliche Welten.
Dort sehen wir mehrere Bäume, die sich im Wasser spiegeln – das ist eine Welt. Gleichzeitig enthüllt sich die 'zweite Welt': all das, was sich über der Wasseroberfläche befindet.
Die 'dritte Welt' wiederum präsentiert das Leben unter Wasser. Ganz im Vordergrund schwimmt dort ein großer Fisch.
Kreislimit IV – Hier verkleinern sich die Figuren von innen nach außen.
Die sechs größten – drei weiße Engel und drei schwarze Dämonen – sind radial um die Mitte herum angeordnet.
Der Kreis ist in sechs Sektoren unterteilt: Hier dominieren die Engel vor schwarzem Hintergrund, die Dämonen hingegen vor weißem.
Himmel und Hölle erscheinen abwechselnd, sechsmal.
Man kann dieses Werk, wie auch viele andere von Eschers Arbeiten zur regelmäßigen Flächenteilung, durchaus mit der Fraktaltheorie in Verbindung bringen. Diese besagt ja, dass ein geometrisches Objekt sich unendlich in kleinere Teile zerlegen lässt, wobei jeder dieser Teile dem ursprünglichen Objekt stets ähnelt.
GALERIE EINIGER WERKE









