
Arcangelo Ianelli
Arcangelo Ianelli
Arcangelo Ianelli – ein Name, der in der brasilianischen Kunstwelt widerhallt. Er war ein bedeutender bildender Künstler, ja, einer der Hauptvertreter der geometrischen Abstraktion in diesem Land. Ein Tausendsassa: Maler, Bildhauer, Illustrator und Zeichner. Seine Lebensreise begann am 22. Juni 1922 im pulsierenden São Paulo.
Seine künstlerische Reise startete Ianelli als Autodidakt. Doch Anfang der 1940er-Jahre zog es ihn zur Associação Paulista de Belas Artes. Dort suchte er nach formaler Ausbildung, nach Einblicken in die Perspektive.
Das Jahr 1944. Ein Wendepunkt. Ianelli frequentierte nun das Atelier von Künstler Waldemar da Costa. Hier begegnete er Koryphäen wie Maria Leontina und Hermelindo Fiaminghi. Ein fruchtbarer Austausch begann.
In den Fünfzigern setzte Ianelli erste künstlerische Akzente. Sein Werk zeigte anfänglich eine figurative Ausrichtung.
In dieser Phase schloss er sich der Grupo Guanabara an. Eine Künstlergruppe, zu der auch Manabu Mabe und Tomoo Handa zählten. Ein Kreis Gleichgesinnter.
Dann kam das Jahrzehnt der 60er. Der Künstler fand zur Abstraktion. Er entwickelte seinen unverkennbaren Stil: klare geometrische Formen, pulsierende Farben und stets ausgewogene Kompositionen. Ein Fest für die Augen.
Sein Talent kannte keine Grenzen, reichte weit über die Leinwand hinaus. Ab den 1970ern schlug Ianelli neue Wege ein. Er wandte sich der Bildhauerei zu, schuf beeindruckende Werke aus Marmor und Holz. Eine neue Dimension seines Schaffens.
Obwohl seine Malerei der geometrischen Abstraktion verbunden blieb, zeigten sich hier Nuancen. Die Formen begannen sich zu überlagern, was an die konkretistische Bewegung erinnerte. Eine faszinierende Entwicklung.
Ein reiches Künstlerleben! Seine Karriere war gesäumt von unzähligen Einzelausstellungen. Zudem war er ein geschätzter Teilnehmer bedeutender Gruppenausstellungen – weit über Brasiliens Grenzen hinaus.
Man findet seine Kunstwerke heute in Museen und Privatsammlungen rund um den Globus. Ein wahrhaft internationales Erbe.
Arcangelo Ianelli: Ein Schwergewicht der brasilianischen zeitgenössischen Kunst. Sein Vermächtnis? Unbezahlbar. Vor allem seine wegweisende Rolle bei der Etablierung des geometrischen Abstraktionismus in Brasilien wird hochgeschätzt.
Sein Schaffen – eine Ode an die Ästhetik. Man kennt es für die meisterhafte Harmonie von Form und Farbe, für die ausdrucksstarken Kompositionen. Und immer war da diese unermüdliche Suche nach einer Kunst, die über das Materielle hinausreicht. Wahrlich einzigartig.
Am 26. Mai 2009, im Alter von 86 Jahren, schloss Arcangelo Ianelli in seiner geliebten Geburtsstadt São Paulo für immer die Augen.
GALERIE – VOM FIGURATIVEN ZUM ABSTRAKTEN
Doch halt, hier eine kuriose Note der Geschichte: Ianelli zählte zu den allerersten Künstlern Brasiliens, die sich dem geometrischen Abstraktionismus widmeten. Ein echter Pionier.
Er war einer der tragenden Säulen des geometrischen Abstraktionismus im Lande und sein Werk besticht durch die Harmonie von Formen und Farben.


Ab den 1970er-Jahren schlug Ianelli neue Wege ein: Er widmete sich der Bildhauerei. Marmor und Holz wurden zu seinen Materialien für tiefgründige Kreationen.




Seine Werke? Sie werden für die meisterhafte Harmonie von Formen und Farben geschätzt, für die Ausdruckskraft ihrer Kompositionen. Es war eine unaufhörliche Suche nach einer Kunst, die über die materielle Welt hinausgeht.












